HB 17./18. Januar
Spielbericht – Verbandsliga Männer
HC Vorpommern-Greifswald II – Stavenhagener SV von 1863 33:33 (15:16)
Aus Sicht des Stavenhagener SV von 1863 endete das Auswärtsspiel beim HC Vorpommern-Greifswald II nach 60 intensiven Minuten mit einem leistungsgerechten 33:33-Unentschieden. Der SSV zeigte dabei große Moral, kämpfte sich zurück und sicherte sich so in der Schlussminute per Siebenmeter einen verdienten Punkt.
Der Beginn der Partie gehörte zunächst den Gastgebern, die früh vorlegen konnten. Zwar fand Stavenhagen über Theo Ziefle, der einmal mehr seine Klasse von der Siebenmeterlinie unter Beweis stellte, schnell in die Begegnung, doch gelang es dem Heimteam über weite Strecken der ersten Halbzeit, einen knappen Vorsprung zu behaupten. Auffällig war bereits in dieser Phase, dass der Stavenhagener Angriff häufig nur durch regelwidrige Aktionen zu stoppen war. Sieben zugesprochene Strafwürfe für den SSV gegenüber keinem einzigen für die Gastgeber unterstreichen dies eindrucksvoll. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte drehte Stavenhagen das Spiel und ging mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild aus der Endphase der ersten Halbzeit fort. Mit druckvollem Tempospiel und konsequentem Abschluss erzielte der SSV mehrere Treffer in Folge. Besonders Tom-Lee Loboschinski profitierte dabei vom schnellen und präzisen Passspiel seiner Mannschaft und brachte Stavenhagen bis zur 34. Minute mit vier Toren in Führung.
Der HC Vorpommern-Greifswald II gab sich jedoch nicht geschlagen. Angeführt von Borys Skibniewski, der immer wieder erfolgreich abschloss, starteten die Gastgeber eine Aufholjagd. Diese wurde in der 45. Minute mit dem Ausgleich zum 24:24 belohnt. In einer zunehmend hitzigen Schlussphase zeigte Stavenhagen erneut Charakter: Trotz einer vierminütigen Unterzahl infolge einer doppelten Zeitstrafe gegen Denny Peters erarbeitete sich der SSV wieder eine Zwei-Tore-Führung. Nach der dritten persönlichen Zeitstrafe war für Peters rund acht Minuten vor dem Ende vorzeitig Schluss.
Die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Tor um Tor kämpften sich die Gastgeber heran. In den Schlusssekunden sah der nun übermotivierte Skibniewski nach roter auch die blaue Karte. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Theo Ziefle nervenstark zum 33:33-Endstand.
Unter dem Strich nimmt der Stavenhagener SV einen hart erkämpften Punkt aus Schönwalde mit. Angesichts des Spielverlaufs, der Disziplin im Angriffsspiel und der Mentalität in kritischen Phasen kann das Team mit diesem Ergebnis zufrieden sein.
Die Halle jubelt
In der ausverkauften Zweifelderhalle bejubelten Stavenhagens Handball Fan's einen ungefährdeten Heimerfolg der Frauen über die Berliner von Pro Sport.
Das 36:29 spiegelt eine starke Leistung der Mannschaft wieder.
Mehr zum Spiel ist wieder beim Nordkurier zu lesen.
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