Vorsitzender Th. Müller im Kanzleramt zu Gast
Zwei Stavenhagener im Bundeskanzleramt
Werkstattgespräch zum Bürokratieabbau im Ehrenamt
Unter dem klaren Motto „Wo drückt der Schuh?“ folgten Veikko Bartel (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) und Thomas Müller (Vereinsvorsitzender des Stavenhagener SV von 1863) am 7. Juli 2026 einer exklusiven Einladung nach Berlin. Im Bundeskanzleramt diskutierten sie gemeinsam mit Vertretern aus Sport, Kultur und weiteren Verbänden direkt mit der Bundesregierung über dringend notwendige Entlastungen für Vereine.
Hintergrund ist das Versprechen der Koalition, das Vereinsrecht zu vereinfachen und einen „Zukunftspakt Ehrenamt“ zu schmieden. Bei dem dreistündigen Werkstattgespräch ging es darum, die Theorie mit der harten Praxis abzugleichen.
- Die Kernfragen des Treffens im Überblick:Die größten Hürden („Wo drückt der Schuh?“): Welche konkreten Bundesgesetze und Vorschriften belasten den Vereinsalltag massiv, ohne einen echten Mehrwert zu bieten?
- Erfahrungen mit dem Vereinsregister: Wie läuft die Zusammenarbeit in der Praxis? Wo blockiert der bürokratische Aufwand den reibungslosen Vereinsbetrieb und wo gibt es echten Verbesserungsbedarf?
- Lösungen und Vereinfachungen: Welche konkreten Ideen und Vereinheitlichungen können den Alltag der Ehrenamtlichen spürbar erleichtern
- Hilfe zur Selbsthilfe: Welche praxisnahen Beratungs- und Informationsangebote abseits von Paragrafen werden vor Ort wirklich gebraucht?
Für den Stavenhagener SV war dieser Termin eine wichtige Plattform, um die täglichen bürokratischen Hürden kleinerer Vereine direkt im politischen Berlin zu platzieren.
Es wurde deutlich: Das Ehrenamt braucht dringend mehr Freiraum für die eigentliche Arbeit und weniger Zettelwirtschaft.










