Vorsitzender im Interview
Hartmut Düsel • 29. November 2019
Vorsitzender im Interview

Frage: Herr Müller, Glückwunsch zur Wahl zum Vereinsvorsitzenden des Stavenhagener SV von 1863. Warum haben Sie sich dazu entschlossen, für die Wahl anzutreten?
Eine Neuwahl war notwendig, da Olaf Rockenschuh mit seiner jahrelangen und erfolgreichen Arbeit als Vorsitzender aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. An dieser Stelle möchte ich mich bei Olaf für sein Engagement bedanken. Er hat viel für den Verein geleistet und ich freue mich, dass er uns mit seiner Erfahrung erhalten bleibt.
Ich war ja bereits einige Jahre im erweiterten Vorstand des Stavenhagener SV aktiv und führte seit 2014 mit der Handballabteilung die größte Abteilung unseres Vereins. Da war es für mich gar nicht so weit weg, auch die Spitze zu übernehmen. Mit Ines Resmer und Klaus Kamke habe ich im Vorstand zwei erfahrene Vorstandsmitglieder an meiner Seite. Es ist uns wichtig, den Sport und das Vereinsleben in der Region hochzuhalten und weiter zu entwickeln.
Frage: Der SSV mit über 500 Mitglieder ist der größte Verein in Stavenhagen. Ursprünglich kommen Sie aus Waren und sind seit circa 10 Jahren Mitglied im SSV. Welches Sportangebot hat sie damals nach Stavenhagen gezogen?
Für mich war es der Handball. Mit dem Handball angefangen habe ich in der Müritzstadt bereits im Alter von 7 Jahren. 1990 war ich Gründungsmitglied des ge: Der SSV mit über 500 Mitglieder ist der größte Verein in Stavenhagen. Ursprünglich kommen Sie aus Waren und sind seit circa 10 Jahren Mitglied im SSV. Welches Sportangebot hat sie damals nach Stavenhagen gezogen?HSV 90 Waren und in der Verbandsliga aktiv. Da ich der Liebe wegen nach Stavenhagen umzog, habe ich mich einfach beim SSV vorgestellt und dann 6 Jahre mit dem SSV in der MV-Liga gespielt. Dabei war ich immer wieder von der tollen Stimmung bei den Heimspielen in der Zweifelderhalle angetan. Mit vielen Weggefährten aus dieser Zeit arbeite ich noch heute zusammen.
Frage: Das Amt des Vereinsvorsitzenden ist bekanntlich ein Ehrenamt. Als solches investieren Sie viel Zeit, ohne unmittelbar etwas davon zu haben. Was ist Ihre Motivation, was „haben“ Sie davon?
Eine gute Frage! Ich denke, dass jeder, der ein Ehrenamt übernimmt, sich vorher viele Gedanken über das „Warum“ gemacht hat.
Ich mag einfach Menschen, die ohne auf einen „ Lohn“ zu pochen, sich ehrenamtlich engagieren. Es herrscht eine unglaubliche Kollegialität zwischen Ehrenamtlichen vor. Ich bin persönlich der Überzeugung, dass man der Allgemeinheit etwas zurückgeben sollte. Das klingt vielleicht etwas theatralisch, ist aber meine aufrichtige Meinung. Man kann auf Dauer nicht nur nehmen, sondern muss auch etwas geben. Dabei profitiere ich natürlich von den unzähligen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern. Im engen Austausch untereinander werden wir die Hürden der Zeit nehmen. Da sind sehr viele kluge Köpfe involviert. Wir lernen dabei immer wieder gegenseitig voreinander und sehen unsere Aufgaben aus den unterschiedlichsten Perspektiven, so dass unsere Entscheidungen immer das Ergebnis eines regen Austausches sind.
Frage: Der Stavenhagener SV wächst und die steigende Mitgliederentwicklung hält an! Was sind die primären Ziele im Verein?
Als Verein wollen wir wachsen und uns damit weiter entwickeln. Durch die Erweiterung von Mitmachangeboten werden wir weitere Mitglieder und ehrenamtliche Helfer gewinnen, dabei die Tradition pflegen und auch die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Vereinsentwicklung nutzen. Die Angebote unseres Vereins sind ja bereits jetzt vielfältig und gehen von den Kita- Sportgruppen, Kooperationen mit Grundschulen der Umgebung und der Reuterstädter Gesamtschule bis hin zu den Angeboten für die Erwachsenen in den Sportarten Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton. Nicht zu vergessen sind dabei natürlich die beliebten Frauensportgruppen. Bei über 500 Vereinsmitgliedern ist ein enormer Aufwand nötig, um das ganze Schiff am Laufen zu halten. Mit dem Ehrenamt sind wir dabei bereits mehrfach an unsere Grenzen gestoßen. Deshalb wird für mich eine zentrale Aufgabe sein, einen Vereinssportlehrer in unserem Verein zu integrieren. Dieser würde die Ehrenämtler des gesamten Vereins, die bereits jetzt über 3000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Jahr leisten, enorm unterstützen und das Grundgerüst bilden, um weiter erfolgreichen und auch breitgefächerten Sport in Stavenhagen anbieten zu können. Ich sehe die Aufgabe dieses Vereinslehrers aber nicht nur bei uns im Verein. Vielmehr könnten die Stadt, die Kindereinrichtungen und Schulen, aber auch die anderen Vereine bei den unterschiedlichsten familienfreundlichen Projekten unterstützt werden.
Frage: Wie stehen Sie zu den anderen Vereinen der Stadt?
Vereine allgemein prägen mit ihren vielfältigen Angeboten immer das Stadtbild mit. In Stavenhagen und der Umgebung herrscht ein guter Mix von unterschiedlichsten Sport- und Kulturvereinen. Mich beeindruckt immer wieder, wie die Vereine zusammenarbeiten. Da gibt es keinen Neid! Vielmehr hilft man sich, wo man kann und unterstützt sich gegenseitig bei den verschiedensten Aktionen. Ich werde z.B. alle Mitglieder aufrufen, die Blutspendenaktion der Kickers JUS am 29.12.2019 im Reuterstädter Waldstadion zu unterstützen. Mit zahlreichen Blutspenden können wir unseren Anteil für diese gute Sache beisteuern.
Der SSV wird sich künftig noch stärker, nicht nur mit sportlichen Aktivitäten, ins Stadtleben einbringen. Wir werden für ein offenes und vielfältiges Zusammenleben auf die Vereine der Reuterstadt zugehen.
Frage: Was könnte der Schlüssel für einen erfolgreichen Weg sein?
Ich bin davon überzeugt, dass der Weg, den wir seit einigen Jahren beschreiten, richtig ist. Wir wollen strategisch angelegte Tätigkeitsfelder und Ziele so setzen, dass wir dafür die Menschen zur Mitwirkung begeistern, ihnen damit die Möglichkeit unterschiedlichster Einbindung geben und gemeinsam die Maßnahmen bzw. Projekte entwickeln und natürlich auch gemeinsam umsetzen. Wir wollen Menschen abholen, sie entsprechend ihrer Fähigkeiten integrieren, von ihnen zugleich aber auch lernen und sie nicht vor der Sporthalle als Betrachter stehen lassen. Dafür steht in der über 155-jährigen Geschichte des Vereins unser aktuelles Motto: „Projekt 1863- Tradition hat Zukunft!“.
Eine Neuwahl war notwendig, da Olaf Rockenschuh mit seiner jahrelangen und erfolgreichen Arbeit als Vorsitzender aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. An dieser Stelle möchte ich mich bei Olaf für sein Engagement bedanken. Er hat viel für den Verein geleistet und ich freue mich, dass er uns mit seiner Erfahrung erhalten bleibt.
Ich war ja bereits einige Jahre im erweiterten Vorstand des Stavenhagener SV aktiv und führte seit 2014 mit der Handballabteilung die größte Abteilung unseres Vereins. Da war es für mich gar nicht so weit weg, auch die Spitze zu übernehmen. Mit Ines Resmer und Klaus Kamke habe ich im Vorstand zwei erfahrene Vorstandsmitglieder an meiner Seite. Es ist uns wichtig, den Sport und das Vereinsleben in der Region hochzuhalten und weiter zu entwickeln.
Frage: Der SSV mit über 500 Mitglieder ist der größte Verein in Stavenhagen. Ursprünglich kommen Sie aus Waren und sind seit circa 10 Jahren Mitglied im SSV. Welches Sportangebot hat sie damals nach Stavenhagen gezogen?
Für mich war es der Handball. Mit dem Handball angefangen habe ich in der Müritzstadt bereits im Alter von 7 Jahren. 1990 war ich Gründungsmitglied des ge: Der SSV mit über 500 Mitglieder ist der größte Verein in Stavenhagen. Ursprünglich kommen Sie aus Waren und sind seit circa 10 Jahren Mitglied im SSV. Welches Sportangebot hat sie damals nach Stavenhagen gezogen?HSV 90 Waren und in der Verbandsliga aktiv. Da ich der Liebe wegen nach Stavenhagen umzog, habe ich mich einfach beim SSV vorgestellt und dann 6 Jahre mit dem SSV in der MV-Liga gespielt. Dabei war ich immer wieder von der tollen Stimmung bei den Heimspielen in der Zweifelderhalle angetan. Mit vielen Weggefährten aus dieser Zeit arbeite ich noch heute zusammen.
Frage: Das Amt des Vereinsvorsitzenden ist bekanntlich ein Ehrenamt. Als solches investieren Sie viel Zeit, ohne unmittelbar etwas davon zu haben. Was ist Ihre Motivation, was „haben“ Sie davon?
Eine gute Frage! Ich denke, dass jeder, der ein Ehrenamt übernimmt, sich vorher viele Gedanken über das „Warum“ gemacht hat.
Ich mag einfach Menschen, die ohne auf einen „ Lohn“ zu pochen, sich ehrenamtlich engagieren. Es herrscht eine unglaubliche Kollegialität zwischen Ehrenamtlichen vor. Ich bin persönlich der Überzeugung, dass man der Allgemeinheit etwas zurückgeben sollte. Das klingt vielleicht etwas theatralisch, ist aber meine aufrichtige Meinung. Man kann auf Dauer nicht nur nehmen, sondern muss auch etwas geben. Dabei profitiere ich natürlich von den unzähligen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern. Im engen Austausch untereinander werden wir die Hürden der Zeit nehmen. Da sind sehr viele kluge Köpfe involviert. Wir lernen dabei immer wieder gegenseitig voreinander und sehen unsere Aufgaben aus den unterschiedlichsten Perspektiven, so dass unsere Entscheidungen immer das Ergebnis eines regen Austausches sind.
Frage: Der Stavenhagener SV wächst und die steigende Mitgliederentwicklung hält an! Was sind die primären Ziele im Verein?
Als Verein wollen wir wachsen und uns damit weiter entwickeln. Durch die Erweiterung von Mitmachangeboten werden wir weitere Mitglieder und ehrenamtliche Helfer gewinnen, dabei die Tradition pflegen und auch die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Vereinsentwicklung nutzen. Die Angebote unseres Vereins sind ja bereits jetzt vielfältig und gehen von den Kita- Sportgruppen, Kooperationen mit Grundschulen der Umgebung und der Reuterstädter Gesamtschule bis hin zu den Angeboten für die Erwachsenen in den Sportarten Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton. Nicht zu vergessen sind dabei natürlich die beliebten Frauensportgruppen. Bei über 500 Vereinsmitgliedern ist ein enormer Aufwand nötig, um das ganze Schiff am Laufen zu halten. Mit dem Ehrenamt sind wir dabei bereits mehrfach an unsere Grenzen gestoßen. Deshalb wird für mich eine zentrale Aufgabe sein, einen Vereinssportlehrer in unserem Verein zu integrieren. Dieser würde die Ehrenämtler des gesamten Vereins, die bereits jetzt über 3000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Jahr leisten, enorm unterstützen und das Grundgerüst bilden, um weiter erfolgreichen und auch breitgefächerten Sport in Stavenhagen anbieten zu können. Ich sehe die Aufgabe dieses Vereinslehrers aber nicht nur bei uns im Verein. Vielmehr könnten die Stadt, die Kindereinrichtungen und Schulen, aber auch die anderen Vereine bei den unterschiedlichsten familienfreundlichen Projekten unterstützt werden.
Frage: Wie stehen Sie zu den anderen Vereinen der Stadt?
Vereine allgemein prägen mit ihren vielfältigen Angeboten immer das Stadtbild mit. In Stavenhagen und der Umgebung herrscht ein guter Mix von unterschiedlichsten Sport- und Kulturvereinen. Mich beeindruckt immer wieder, wie die Vereine zusammenarbeiten. Da gibt es keinen Neid! Vielmehr hilft man sich, wo man kann und unterstützt sich gegenseitig bei den verschiedensten Aktionen. Ich werde z.B. alle Mitglieder aufrufen, die Blutspendenaktion der Kickers JUS am 29.12.2019 im Reuterstädter Waldstadion zu unterstützen. Mit zahlreichen Blutspenden können wir unseren Anteil für diese gute Sache beisteuern.
Der SSV wird sich künftig noch stärker, nicht nur mit sportlichen Aktivitäten, ins Stadtleben einbringen. Wir werden für ein offenes und vielfältiges Zusammenleben auf die Vereine der Reuterstadt zugehen.
Frage: Was könnte der Schlüssel für einen erfolgreichen Weg sein?
Ich bin davon überzeugt, dass der Weg, den wir seit einigen Jahren beschreiten, richtig ist. Wir wollen strategisch angelegte Tätigkeitsfelder und Ziele so setzen, dass wir dafür die Menschen zur Mitwirkung begeistern, ihnen damit die Möglichkeit unterschiedlichster Einbindung geben und gemeinsam die Maßnahmen bzw. Projekte entwickeln und natürlich auch gemeinsam umsetzen. Wir wollen Menschen abholen, sie entsprechend ihrer Fähigkeiten integrieren, von ihnen zugleich aber auch lernen und sie nicht vor der Sporthalle als Betrachter stehen lassen. Dafür steht in der über 155-jährigen Geschichte des Vereins unser aktuelles Motto: „Projekt 1863- Tradition hat Zukunft!“.

Unsere mJF holte am Wochenende souverän den 2.Platz in der Bezirksliga. Wir mussten uns nur AT geschlagen geben. Wir gratulieren den Pasewalker HV zum Pokalerfolg. 2.Frauen stehen mit einem knappen 27:26 Tore Erfolg gegen den Stralsunder HV ll im Finale um den Bezirkspokal. Die Party kann steigen🥳🥳🥳 Meister in der MV- Verbandsliga der Männer 2024/25 Wieder feiert der SSV eine Meisterschaft in Bützow Am Samstag reiste unsere Männer-Mannschaft zum letzten Punktspiel der Saison nach Bützow. Gemeinsam mit zahlreichen Fans, die im organisierten Fanbus anreisten, sollte dieser besondere Tag gebührend gefeiert werden. Ein besonderer Dank geht an die Kleintierpraxis Neumann sowie die Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Wortha & Schischke für ihre Unterstützung dieser Fahrt! Unsere Mannschaft hatte die Meisterschaft in der Verbandsliga bereits vor dem letzten Spiel gesichert. Dennoch wollte der SSV auch dieses Spiel erfolgreich bestreiten – und das gelang eindrucksvoll. Schon in den ersten Minuten entwickelte sich ein schnelles Spiel: Nach sieben Minuten stand es 3:4 für Stavenhagen. Das Spiel blieb zunächst ausgeglichen, nach elf Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 5:5. Allerdings kam Stavenhagen stets etwas leichter zu seinen Torerfolgen als die Gastgeber. Nach 16 Minuten führten unsere Männer mit 6:8. Während Bützow sich jeden Treffer hart erarbeiten musste, schloss der SSV schnell und effektiv ab. Zur Halbzeit führte Stavenhagen verdient mit 10:16. Nur der starken Leistung des Bützower Torwarts war es zu verdanken, dass der Rückstand für die Gastgeber nicht noch deutlicher ausfiel. Damit war der Grundstein für die anschließenden Meisterschaftsfeierlichkeiten gelegt. Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht: Stavenhagen blieb dominant, während sich Bützow zwar bemühte, aber dem Tempo und der Konsequenz des SSV nichts entgegenzusetzen hatte. In der 45. Minute führte der SSV bereits klar mit 16:25. Durch hartes körperliches Spiel dezimierte sich Bützow zudem immer wieder selbst, was zu mehreren Zwei-Minuten-Strafen führte. Beim Stand von 18:27 konnten die ersten Feierlichkeiten beginnen. Schließlich beendete der SSV das Spiel mit einem deutlichen 25:29-Sieg. Nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft 2015 in der MV-Liga feierte der SSV Stavenhagen nun erneut in Bützow eine Meisterschaft – diesmal in der Verbandsliga. Ein verdienter Abschluss einer starken Saison! Abschied zweier verdienter Spieler Eine Meisterschaft zu feiern bedeutet, den Lohn für monatelanges hartes Training, unzählige Opfer und die tiefe Leidenschaft für den Handball zu ernten. Inmitten dieser Freude müssen wir leider auch Abschied nehmen von zwei unserer geschätzten Spieler. Wir bedanken uns von Herzen bei Andreas Netzel und Toni Grams für ihren unermüdlichen Einsatz, ihren Teamgeist und ihren Beitrag zu unserem Erfolg. Ihr habt unsere Mannschaft über Jahre hinweg geprägt – auf und neben dem Spielfeld.
Männer bleiben auf Meisterschaftskurs In der Meisterschaftsrunde der Männer Verbandsliga musste das Stavenhagener Team um Coach Torsten Schilk zur SG HB Schwerin-Leezen. Die gut 200 Zuschauern sahen eine abwechslungsreichen Partie, in der der Gastgeber gerade in der ersten Spielhälfte das Spiel an sich riss. Stavenhagens Abwehr war in dieser Zeit zu löchrig und ermöglichte dem Gegner immer wieder einen erfolgreichen Torabschluss. Dazu wurden laut Trainer Schilk im eigenen Angriffspiel zu viele Fehler produziert. Als taktische Maßnahme wählten die Gäste für das gesamte Spiel eine Manndeckung für unseren Topwerfer Theo Ziefle. Darauf musste sich die SSV Männer erst einstellen. Als Gegenantwort operierten die Stavenhägener mit der Herausnahme des Torhüters bei eigenem Angriffsspiel und einem zusätzlichen Angreifer. Zur Halbzeit führte der Gastgeber jedoch verdient mit 18:16 Toren. In der zweiten Spielhälfte setzten beide Teams ihre Spielweise weiter fort. Jedoch stand jetzt Stavenhagens Abwehr deutlich besser. Der Positionsangriff der Gäste wurde immer häufiger gestört und die so erzielten Ballgewinne erfolgreich in Tore verwandelt. In der 34 Minute gelang dann der Ausgleich zum 19:19. Danach blieb die Partie weitestgehend ausgeglichen. Zwischen der 46. und 49. Spielminute gelang es den SSV Männer durch Tore von Heuer, Gramß und Blumenthal einen zwei Tore Vorsprung zum 27:29 zu erarbeiten. In den letzten Minuten kam der Gastgeber nochmals bis zum 33:34 heran, jedoch besiegelten die Tore von Ziefle und Heuer Stavenhagens Auswärtserfolg. Endstand: 33:36. Nach Auffassung von Trainer Schilk ein verdienter Sieg, dank der Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte. Stavenhagen führt jetzt die Tabelle der Verbandsliga Meisterschaft mit 7:1 Punkten vor Schwerin/Leezen mit 5:3, dann Bützow mit 3:5 und Altentreptow mit 1:7 Punkten an. Am Samstag den 5.4. kommt es dann zum Rückspiel in Stavenhagen. Frauen verlieren erneut Gegen den VfV Spandau waren unsere Frauen 45 Minuten das bessere Team und erspielten sich einen 6 Tore Vorsprung. Dann der Einbruch. Niederlage mit 25:23 Toren und die Chance auf vorzeitigen Klassenerhalt verpasst. Handball kann so gnadenlos sein. Wie und warum unsere Frauen dieses Spiel noch aus der Hand geben konnten, wird im kommenden Nordkurier analysiert. Jetzt kommt es im letzten Spiel gegen Warnemünde zum Abstiegs-Showdown. Wir glauben an den Klassenerhalt! - Dll verliert 15:33 - E Mix verliert gegen Loitz mit 30:17 Weibliche C bleibt in der Meisterschaftsrunde weiter unbesiegt. In Altentreptow gab es einen deutlichen 24:34 Erfolg. Zweite Frauen schlagen den Tabellenführer Unsere Frauen hatten den Tabellenführer Pasewalker HV zu Gast. In den ersten 15 Spielminuten war es eine ausgeglichene Partie, danach konnten sich die Gäste bis auf 3 Toren zur Halbzeit absetzen. (14:17) Dieser Vorsprung nach der Halbzeitpause weitere 10 Minuten bestand. Nach einigen Wechseln drehte sich das Spiel zu Gunsten unserer Frauen, die den Rückstand Schritt für Schritt aufholten. Knapp 2 Minuten vor Schluss gelang mit einem erfolgreichen 7 Meter Wurf, der umjubelte Siegtreffer.

Ein spannendes Pokalspiel Unsere 2. Frauen taten sich in der ersten Spielhälfte des Bezirkspokalspiel gegen kampfstarke Demminer schwer und lagen zur Halbzeit verdient mit 2 Tore zurück. (12:14) Unser Coach änderte für die 2. Halbzeit das Abwehrverhalten und nahm einige Wechsel vor. Diese Maßnahmen trugen mit zunehmender Spielzeit Früchte und unsere Frauen drehten das Spiel. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter Pokalerfolg zu Buche. Am Frauentag wird Handball gespielt und nicht nur von den Frauen. Am 8.3. haben unsere Nachwuchssportler der männlichen E gegen Waren und D-Jugend gegen Neustrelitz ihr Heimspiel in der Zweifelderhalle. Unsere weibliche C spielt auswärts gegen die SG Vorpommern und will weiter ungeschlagen bleiben. Die zweiten Frauen treten im Bezirkspokal-Spiel um 16:00 Uhr gegen Einheit Demmin an und wollen eine Runde weiter kommen. Kommt bitte in die Halle und unterstützt unsere zweite Frauen. Regionalliga Ostsee Spree: Unterstützung können auch unsere Regionalliga- Frauen in Berlin gegen BFC Preussen am Samstag, 16:00 Uhr gebrauchen. Gegen den Tabellendritten wird es sehr schwer sein zu punkten. Jeder Punkt ist jetzt für den Klassenerhalt wichtiger. Nach dem nun Neubrandenburg auf einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga verzichtet hat, werden nach unseren Überlegungen 4 Teams absteigen. Unsere Frauen sind davon nur 3 Punkte entfernt. Also drückt die Daumen oder unterstützt unsere Frauen Vorort.

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Sportfreund Hans Gerstenberger, der kurz vor Vollendung seines 91. Lebensjahres von uns gegangen ist. Seit 1962 war Hans Mitglied in unserem Stavenhagener SV von 1863 und seine Leidenschaft galt stets dem Handballsport. Über viele Jahrzehnte hinweg hat er sich in zahlreichen Funktionen engagiert und sich um unseren Verein verdient gemacht. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Begeisterung waren für viele Sportler ein großes Vorbild. Auch nach fast 50 Jahren aktiver Handballzeit blieb Hans unserem Verein eng verbunden – es war ihm stets wichtig, dazuzugehören. Hans, wir danken dir für ALLES. In stiller Trauer Stavenhagener SV von 1863 e.V.

Am Samstag kommt es zum Landes-Derby zwischen unserer 1. Frauenmannschaft und dem Team des SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Madlen Kloska auf Neubrandenburger Seite und Johanna Liebich auf Seiten des SSV führen jeweils ihr Team als Kapitän an. In der Torschützenliste belegt Madlen Kloska aktuell mit 99 Toren Platz 4,.Auf Platz 10 mit 75 Toren folgt unsere Johanna. Für den Stavenhagener SV ist weiter der Klassenerhalt das Ziel. Hierzu wurde am letzten Wochenende mit dem Unentschieden in Berlin ein kleiner weiterer Schritt in diese Richtung getan. "Wenn alles passt, können wir jeden in der Tabelle schlagen.", so unser Trainer zum Saisonbeginn. Anwurf ist Samstag um 18:30Uhr. Unter dem Motto: Winter-Wunderland findet am 22.2 unser Mini-Handballturnier statt. Hierzu laden wir Eltern und natürlich die Kleinsten ein. Es gibt 4 Stationen wie z.B Speck weg oder Fyling Olaf, die bewältigen werden können. 8 Mannschaften werden sich den Herausforderungen stellen. Es gibt zwei Mini-Handballfelder, wo parallel Handball gespielt wird. Im Vordergrund steht natürlich der Spaß, so die Initiatoren.